Unsere gebaute Umwelt prägt, wie wir leben, arbeiten und uns fühlen. Sie beeinflusst unsere Gesundheit, unser Wohlbefinden und unser Miteinander. Architektur ist nicht nur eine gestalterische Disziplin, sondern eine gesellschaftliche Aufgabe von hoher Verantwortung.
Gebäude, Quartiere und Stadträume müssen nachhaltig, bezahlbar, langlebig und zugleich von hoher gestalterischer Qualität sein. Architektinnen und Architekten übersetzen vielfältige Anforderungen in konkrete, gebaute Lösungen. Gute Architektur ist kein Zufallsprodukt, sondern das Ergebnis fundierter Expertise, interdisziplinärer Zusammenarbeit und eines klaren Verantwortungsbewusstseins gegenüber Gesellschaft und Umwelt.
Der Tag der Architektur lädt als bundesweite Plattform mit einem umfangreichen Programm ein, passende Lösungen für komplexe Anforderungen zu entdecken: kluge Umnutzungen, ressourcenschonendes Bauen, flexible Konzepte und eine klare Orientierung am Menschen.
Der Tag der Architektur ist auch eine Einladung zum Austausch. Architektur lebt vom Dialog — mit Auftraggebenden, mit Nutzerinnen und Nutzern und mit der Öffentlichkeit. Die Fragen, die uns heute beschäftigen, gehen weit über das Fachliche hinaus: Wie wollen wir künftig wohnen? Wie gestalten wir gesunde, resiliente Städte und Gemeinden? Und wie sichern wir dabei Qualität unter wirtschaftlichem Druck?
Mit über 1000 Projekten machen Architektinnen und Architekten am 27. und 28. Juni 2026 sichtbar, wie vielfältig und zukunftsorientiert Baukultur in Deutschland ist. Ich lade Sie herzlich ein, sich inspirieren zu lassen und mit den Beteiligten ins Gespräch zu kommen.Entdecken Sie, was hinter den Fassaden steckt. Allen Teilnehmenden wünsche ich bereichernde Begegnungen und spannende neuen Einblicke.